Jeder Vermieter aber auch Mieter kennen
den Albtraum, wenn im Winter die Heizung ausfällt. Gerade bei
Minusgraden ist das sehr unangenehm, denn die Wohnung und das Haus
kühlt nach kurzer Zeit aus. Aber nicht nur die kalten Räume machen
den Bewohner zu schaffen, denn bei tiefen Frostgraden kann es auch
einen Schaden an den Rohrleitungen geben. Gerade die Wasserleitungen
können am Haus einfrieren. Dann funktioniert im Haus nichts mehr.
Die finanziell Folgen sind fatal. Die Mieter bestehen zur Recht auf
eine Mietminderung. Das Gesetz legt fest, das der Mieter einen
Anspruch auf eine Raumtemperatur zwischen 18 und 21 Grad Celsius hat.
Fällt nun die Heizung bei minus 20 Grad Celsius aus, dann gehen auch
die Temperaturen im Haus weit unter der geforderten Raumtemperatur.
So besitzen dann die Mieter einen Anspruch, ihre Miete zu kürzen.
Deshalb fordern Bauexperten weit vor dem Wintereinbruch, die Heizung
checken zu lassen. Die Hausbesitzer, die das Vernachlässigen
bekommen dann im Winter oft die Quittung, denn die Heizung kann,
ausfallen.
Auf was ist bei der Kontrolle der
Heizung zu achten?
Bevor der Hausbesitzer sich im Sommer
mit dem Thema auseinandersetzt, sollte er sich von unterschiedlichen
Heizungsfirmen die Kostenvoranschläge vorlegen lassen. Dabei muss
der Blick auf die Beschaffung des Materials gemacht werden. Die
Heizungsfirmen, die ihr Material über einen Onlineshop beziehen,
dort sind die Preise oft niedriger. Der Grund ist, die Produkte in
einem Onlineshop werden vom Hersteller direkt an den Kunden
geliefert. Hier gibt es keinen Zwischenhändler und die teure
Lagerhaltung. In der Praxis sieht das so aus, die Heizungsfirma
erscheint beim Kunden und schaut sich die Heizungsanlage an. Sie
sehen, welche Teile zerschlissen sind und unbedingt ausgetauscht
werden müssen. Erteil dann der Kunde den Auftrag, dann wird das
Material sofort im Onlineshop bestellt. Diese Heizungsfirma ist ja
schon Kunde in diesem Shop und so erfolgt die Auslieferung sofort. Am
nächsten Tag ist dann das Material vor Ort und die Arbeit kann
beginnen. Die meisten porösen Teile sind Druckminderer und
Wasserhähne. Gerade Druckminderer besitzen eine wichtige
Funktion und müssen ständig unter Kontrolle sein.
Schritt für Schritt der
Heizungskontrolle
1. Ein wichtiger Schritt der
Heizungskontrolle ist die Überprüfung es Wasserdrucks. Im Laufe der
Zeit verdunstet einiges an Wasser und somit ist die Wassersäule der
Heizung zu niedrig. Deshalb muss Wasser aufgefüllt werden. Dabei es
auch den richtigen Druck gibt, das wird am Manometer am Druckminderer
festgestellt.
2. Heizung entlüften.
Oft ist es zu hören, die gluckernden
Geräusche in der Heizung. Außerdem wird die Heizung nicht warm,
auch wenn diese voll aufgedreht ist. Das ist ein Zeichen, es befindet
sich Luft in der Heizung. Diese verhindert, dass das warme Wasser
sich vollständig ausbreiten kann. Nach der Überprüfung, dass der
Wasserdruck stimmt, kann die Heizung entlüftet werden. Der
Wasserdruck wird am Manometer vom Druckminderer festgestellt. Dann
wirr das Entlüftungsventil an der Heizung aufgedreht und das bleibt
so lange offen, bis Wasser austritt. Dann wird sichergestellt, die
Luft ist aus der Heizung entwichen.
3. Austausch von Ventilen und defekten
Druckminderer
Gerade Thermostatventile laufen mit der
Zeit Gefahr, dass sich Dreck dort absetzt. Deshalb funktionieren sie
nicht mehr einwandfrei und die Heizung bleibt kalt. Hier ist der
Austausch zwingend vorgegeben. Damit während der Heizungsperiode der
Druck beobachtet werden kann, dazu muss der Druckminderer
funktionieren. Dieser ist ebenfalls bei Bedarf auszuwechseln. So kann
der Winter kommen und die Heizung funktioniert.
Hi,
AntwortenLöschenDas ist ein sehr guter Artikel und ich habe auch gerade einige Druckminderer ausgetauscht. Für den Wasseranschluss habe ich diesen Druckminderer gekauft. Der ist hier um einiges preiswerter als im Baumarkt. Auch die Lieferung erfolgte schnell und ohne Probleme.
BG