Dienstag, 19. August 2014

Die große Angst kommt, wenn im Winter die Heizung ausfällt

Jeder Vermieter aber auch Mieter kennen den Albtraum, wenn im Winter die Heizung ausfällt. Gerade bei Minusgraden ist das sehr unangenehm, denn die Wohnung und das Haus kühlt nach kurzer Zeit aus. Aber nicht nur die kalten Räume machen den Bewohner zu schaffen, denn bei tiefen Frostgraden kann es auch einen Schaden an den Rohrleitungen geben. Gerade die Wasserleitungen können am Haus einfrieren. Dann funktioniert im Haus nichts mehr. Die finanziell Folgen sind fatal. Die Mieter bestehen zur Recht auf eine Mietminderung. Das Gesetz legt fest, das der Mieter einen Anspruch auf eine Raumtemperatur zwischen 18 und 21 Grad Celsius hat. Fällt nun die Heizung bei minus 20 Grad Celsius aus, dann gehen auch die Temperaturen im Haus weit unter der geforderten Raumtemperatur. So besitzen dann die Mieter einen Anspruch, ihre Miete zu kürzen. Deshalb fordern Bauexperten weit vor dem Wintereinbruch, die Heizung checken zu lassen. Die Hausbesitzer, die das Vernachlässigen bekommen dann im Winter oft die Quittung, denn die Heizung kann, ausfallen.

Auf was ist bei der Kontrolle der Heizung zu achten?

Bevor der Hausbesitzer sich im Sommer mit dem Thema auseinandersetzt, sollte er sich von unterschiedlichen Heizungsfirmen die Kostenvoranschläge vorlegen lassen. Dabei muss der Blick auf die Beschaffung des Materials gemacht werden. Die Heizungsfirmen, die ihr Material über einen Onlineshop beziehen, dort sind die Preise oft niedriger. Der Grund ist, die Produkte in einem Onlineshop werden vom Hersteller direkt an den Kunden geliefert. Hier gibt es keinen Zwischenhändler und die teure Lagerhaltung. In der Praxis sieht das so aus, die Heizungsfirma erscheint beim Kunden und schaut sich die Heizungsanlage an. Sie sehen, welche Teile zerschlissen sind und unbedingt ausgetauscht werden müssen. Erteil dann der Kunde den Auftrag, dann wird das Material sofort im Onlineshop bestellt. Diese Heizungsfirma ist ja schon Kunde in diesem Shop und so erfolgt die Auslieferung sofort. Am nächsten Tag ist dann das Material vor Ort und die Arbeit kann beginnen. Die meisten porösen Teile sind Druckminderer und Wasserhähne. Gerade Druckminderer besitzen eine wichtige Funktion und müssen ständig unter Kontrolle sein.

Schritt für Schritt der Heizungskontrolle

1. Ein wichtiger Schritt der Heizungskontrolle ist die Überprüfung es Wasserdrucks. Im Laufe der Zeit verdunstet einiges an Wasser und somit ist die Wassersäule der Heizung zu niedrig. Deshalb muss Wasser aufgefüllt werden. Dabei es auch den richtigen Druck gibt, das wird am Manometer am Druckminderer festgestellt.

2. Heizung entlüften.
Oft ist es zu hören, die gluckernden Geräusche in der Heizung. Außerdem wird die Heizung nicht warm, auch wenn diese voll aufgedreht ist. Das ist ein Zeichen, es befindet sich Luft in der Heizung. Diese verhindert, dass das warme Wasser sich vollständig ausbreiten kann. Nach der Überprüfung, dass der Wasserdruck stimmt, kann die Heizung entlüftet werden. Der Wasserdruck wird am Manometer vom Druckminderer festgestellt. Dann wirr das Entlüftungsventil an der Heizung aufgedreht und das bleibt so lange offen, bis Wasser austritt. Dann wird sichergestellt, die Luft ist aus der Heizung entwichen.

3. Austausch von Ventilen und defekten Druckminderer
Gerade Thermostatventile laufen mit der Zeit Gefahr, dass sich Dreck dort absetzt. Deshalb funktionieren sie nicht mehr einwandfrei und die Heizung bleibt kalt. Hier ist der Austausch zwingend vorgegeben. Damit während der Heizungsperiode der Druck beobachtet werden kann, dazu muss der Druckminderer funktionieren. Dieser ist ebenfalls bei Bedarf auszuwechseln. So kann der Winter kommen und die Heizung funktioniert.





1 Kommentar:

  1. Hi,
    Das ist ein sehr guter Artikel und ich habe auch gerade einige Druckminderer ausgetauscht. Für den Wasseranschluss habe ich diesen Druckminderer gekauft. Der ist hier um einiges preiswerter als im Baumarkt. Auch die Lieferung erfolgte schnell und ohne Probleme.
    BG

    AntwortenLöschen