Montag, 11. August 2014

Kann der Monteur mir erklären, was ist ein Druckminderer?

Gerade im Sanitärbereich gibt es viele fachliche Beschreibungen, die für den Normalverbraucher schwer zu verstehen sind. So ein Beispiel ist die Funktion vom Druckminderer. Einige wissen noch aus der Schulzeit, dieser ist wichtig und muss auch regelmäßig kontrolliert werden. Aber auch der Monteur aus dem Sanitärbereich hebt bei dieser Frage oft die Schulter und er meint, er kommt ja nur zum Auswechseln. Das ist natürlich gut und schön, aber die Frage schwebt weiterhin im Raum. Aber jetzt gibt es ja das Internet und hier ist ein guter Artikel über einen Druckminderer, den auch jeder fast versteht.

Wie arbeitet eigentlich ein Druckminderer?

Da diese Frage oft vorkommt, wird sie deshalb auch in diesem Blog behandelt. Ein Druckminderer reduziert den Druck in den Wasserleitungen. Er wird deshalb kurz hinter den Hausanschluss eingebaut. Mit diesem Druckminderer wird geprüft, ob der Druck für die angeschlossenen Geräte nicht zu hoch ist. Das ist oft wichtig bei einem Durchlauferhitzer, aber auch an anderen Leitungen. Er arbeitet so, dass dieses Wasser langsamer durchläuft und somit der Druck gemindert wird. Im Druckminderer befindet sich ein Drucksensor, was mit einem Ventil gekoppelt ist. Dieses findet bei Gas oder bei Flüssigkeiten Anwendung. Die meisten Druckminderer sind mit einem Manometer ausgestattet und hier kann die Kontrolle einfach vonstattengehen.

Ist der Druckminderer zu kontrollieren?

Diese Frage kann mit einem einfachen ja beantwortet werden. Die Kontrolle kann durch jeden Betreiber sowie Hausbesitzer erfolgen. Jedoch der Austausch sollte von einem Fachmann erfolgen. Dabei spielt diese DIN 1988 T.8 eine große Rolle. Die Kontrolle muss einmal im Jahr erfolgen und einige Verschleißteile sind in einem Zeitraum von zwei Jahren auszutauschen. Dazu gehören das Ventil, die Membran und die Feder. Werden diese Kontrollen und Wartungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt, dann wird eine einwandfreie Arbeitsweise vom Druckminderer garantiert.

Was ist bei einem Einbau zu beachten?

Es ist oft sinnvoll dem Monteur aus dem Sanitärbereich bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Wird ein Druckminderer eingebaut, dann ist es wichtig, dass dieser waagerecht erfolgt. Dabei muss die Siebtasse nach unten zeigen. Zur eigenen Sicherheit ist ein Ventil zu montieren und das muss hinter dem Druckminderer erfolgen. Wichtig ist auch, dass der eingebaute Druckminderer in einem Raum installiert wird, der gut zugänglich ist und vor dem Frost einen wirkungsvollen Schutz bietet. Das eingebaute Manometer, was zur Kontrolle sehr wichtig ist, dieses muss gut sichtbar angeordnet werden. Die Siebtasse sollte eine klare Sicht bieten und so lassen sich Verschmutzungen leicht erkennen. Es befinden sich einige Hauswasserinstalationen die einen hohen Grad an Verschmutzungen aufweisen. Das ist oft in Mehrfamilienhäusern der Fall. An dieser Stelle ist es ratsam, ein Feinfilter einbauen zu lassen. Dieser Feinfilter muss vor dem Druckminderer installiert werden. So einen Druckminderer gibt es in der heutigen Zeit in vielen Onlineshops und natürlich auch in Baufachgeschäften. Vor dem Kauf ist zu prüfen, ob der Druckminderer auch die richtige Größe besitzt. Dabei spielt bei der Dimensionierung nicht die Nenngröße die ausschlaggebende Rolle, sondern die Durchlaufmenge. Aber hier kann der Fachmann auch genügende Auskünfte erteilen und somit kommt der beste Druckminderer zum Einsatz. 



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