Gerade im Sanitärbereich gibt es viele
fachliche Beschreibungen, die für den Normalverbraucher schwer zu
verstehen sind. So ein Beispiel ist die Funktion vom Druckminderer.
Einige wissen noch aus der Schulzeit, dieser ist wichtig und muss
auch regelmäßig kontrolliert werden. Aber auch der Monteur aus dem
Sanitärbereich hebt bei dieser Frage oft die Schulter und er meint,
er kommt ja nur zum Auswechseln. Das ist natürlich gut und schön,
aber die Frage schwebt weiterhin im Raum. Aber jetzt gibt es ja das
Internet und hier ist ein guter Artikel über einen Druckminderer,
den auch jeder fast versteht.
Wie arbeitet eigentlich ein
Druckminderer?
Da diese Frage oft vorkommt, wird sie
deshalb auch in diesem Blog behandelt. Ein Druckminderer reduziert
den Druck in den Wasserleitungen. Er wird deshalb kurz hinter den
Hausanschluss eingebaut. Mit diesem Druckminderer wird geprüft, ob
der Druck für die angeschlossenen Geräte nicht zu hoch ist. Das ist
oft wichtig bei einem Durchlauferhitzer, aber auch an anderen
Leitungen. Er arbeitet so, dass dieses Wasser langsamer durchläuft
und somit der Druck gemindert wird. Im Druckminderer befindet sich
ein Drucksensor, was mit einem Ventil gekoppelt ist. Dieses findet
bei Gas oder bei Flüssigkeiten Anwendung. Die meisten Druckminderer
sind mit einem Manometer ausgestattet und hier kann die Kontrolle
einfach vonstattengehen.
Ist der Druckminderer zu kontrollieren?
Diese Frage kann mit einem einfachen ja
beantwortet werden. Die Kontrolle kann durch jeden Betreiber sowie
Hausbesitzer erfolgen. Jedoch der Austausch sollte von einem Fachmann
erfolgen. Dabei spielt diese DIN 1988 T.8 eine große Rolle. Die
Kontrolle muss einmal im Jahr erfolgen und einige Verschleißteile
sind in einem Zeitraum von zwei Jahren auszutauschen. Dazu gehören
das Ventil, die Membran und die Feder. Werden diese Kontrollen und
Wartungsarbeiten ordnungsgemäß durchgeführt, dann wird eine
einwandfreie Arbeitsweise vom Druckminderer garantiert.
Was ist bei einem Einbau zu beachten?
Es ist oft sinnvoll dem Monteur aus dem
Sanitärbereich bei seiner Arbeit über die Schulter zu schauen. Wird
ein Druckminderer eingebaut, dann ist es wichtig, dass dieser
waagerecht erfolgt. Dabei muss die Siebtasse nach unten zeigen. Zur
eigenen Sicherheit ist ein Ventil zu montieren und das muss hinter
dem Druckminderer erfolgen. Wichtig ist auch, dass der eingebaute
Druckminderer in einem Raum installiert wird, der gut zugänglich ist
und vor dem Frost einen wirkungsvollen Schutz bietet. Das eingebaute
Manometer, was zur Kontrolle sehr wichtig ist, dieses muss gut
sichtbar angeordnet werden. Die Siebtasse sollte eine klare Sicht
bieten und so lassen sich Verschmutzungen leicht erkennen. Es
befinden sich einige Hauswasserinstalationen die einen hohen Grad an
Verschmutzungen aufweisen. Das ist oft in Mehrfamilienhäusern der
Fall. An dieser Stelle ist es ratsam, ein Feinfilter einbauen zu
lassen. Dieser Feinfilter muss vor dem Druckminderer installiert
werden. So einen Druckminderer gibt es in der heutigen Zeit in vielen
Onlineshops und natürlich auch in Baufachgeschäften. Vor dem Kauf
ist zu prüfen, ob der Druckminderer auch die richtige Größe
besitzt. Dabei spielt bei der Dimensionierung nicht die Nenngröße
die ausschlaggebende Rolle, sondern die Durchlaufmenge. Aber hier
kann der Fachmann auch genügende Auskünfte erteilen und somit kommt
der beste Druckminderer zum Einsatz.
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