Montag, 21. Juli 2014

Warum müssen die Abwasserleitungen überprüft werden?

In Deutschland sind viele Abwasserleitungen defekt und das hat in den Kommunen, Gemeinden und Städten Unverständnis hervorgerufen. So ergaben Untersuchungen, dass teilweise bis zu 80 % der Abwasserleitungen defekt sind. Das ist natürlich eine hohe Belastung für das Grundwasser aber auch für das Trinkwasser. In vielen Gemeinden wird das Trinkwasser aus dem Grundwasser verwendet. Ist dieses nun verschmutzt, dann besteht die Gefahr, dass auch das Trinkwasser verunreinigt wird. Betroffen von diesen defekten Abwasserleitungen sind nicht nur private Haushalte, sondern auch gewerbliche und kommunale Abwassersysteme. Darauf hat jetzt der Gesetzgeber reagiert und eine Abwasserprüfung beschlossen, denn ich einigen Gemeinden ist es bereits fünf nach 12. Jetzt müssen alle Immobilien bis zum 31.12.2015 ihre Abwassersysteme überprüft haben. Defekte Leitungen müssen dann umgehend ausgetauscht und erneuert werden. Für die Umsetzung des Gesetzes hat die Bundesregierung die einzelnen Bundesländer aufgefordert, dies in ihren Landesgesetzen aufzunehmen. Allen ist der Ernst der Lage bewusst, dass mit diesen defekten Abwasserleitungen die Umwelt weiterhin zerstört wird. Trotzdem gibt es gegen diesen Termin erhebliche Widerstände. Die Pflicht liegt hier nicht bei der Baubehörde, sondern bei den Grundstückseigentümern. Zuerst sollte die Abwasserleitung von einer Fachfirma untersucht werden. Hier liegt der Kostenpunkt je nach Bundesland und Gemeinde zwischen 150 und 500 Euro. Diese sind vom Eigentümer zu leisten. Erfolgt das nicht, dann kann ein Ordungsverfahren eingeleitet werden. Eine Nachprüfung erfolgt dann nach 20 Jahren.



Welche Rohre sind für Abwasser gut geeignet?

Die Bundesländer, die an diesem Termin vom 31.12.2015 für die Abwasserdichtheitsprüfung festhalten, sind Hessen, Schleswig Holstein und Nordrhein Westfalen. In den anderen Bundesländern steht der endgültige Termin noch aus. Aber auch hier kann dieser Termin nicht in aller Ewigkeit verschoben werden. Nicht desto trotz wird schon in vielen Städten und Kommunen die defekten öffentlichen Abwasserleitungen saniert. Das macht natürlich Sinn, denn was bringt es, dass die privaten Abwasserleitungen dicht sind, aber in der gemeinsamen Leitung das Schmutzwasser nur so heraussprudelt. Heute werden hochwertige KG Rohre eingebaut. Die KG Rohre steht für die Abkürzung für Kanalgrundrohr und das ist der heutige Trend in Sachen Abwasser. Diese KG Rohre KG Rohregibt es in unterschiedlichen Nennweiten und verschiedenen Durchmessern. In der Vergangenheit wurden oft Gussrohre, Blei- Stein- oder Eisenrohre eingebaut. Diese haben jedoch an vielen orten ausgedient, weil ihre Lebensfähigkeit ausgesprochen begrenzt ist. Die KG Rohre bestehen aus hochwertigem PVC und besitzen eine lange Haltbarkeit. An dieser Stelle können sich keine Äste oder Müll absetzen. Die Innenfläche der KG Rohre ist glatt und hier hat der Unrat keine Chance sich festzusetzen. Ein weiterer positiver der KG Rohre ist, diese können schnell verlegt werden. Durch ihre hohe Festigkeit kann das auch unter befahrenen Straßen erfolgen. Damit verringern sich die Einbaukosten für die Grundstückseigentümer erheblich. Ein weiterer Vorteil der KG Rohre sind die Reinigungsöffnungen. Diese werden in regelmäßigen Abständen und somit kann zu jeder Zeit eine Säuberung der Abwasserleitungen vorgenommen werden. Diese KG Rohre gibt es in unterschiedlichen Formstücken, Bögen und Muffen. Das Material kann der Handwerker aber auch der Hauseigentümer in einem Baumarkt oder in einem Onlineshop erwerben. Dazu sind die entsprechenden Dichtungen und Gleitmittel erforderlich. So lassen sich mit den KG Rohre die Abwasserleitungen schnell und preisgünstig erneuern.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen