In Deutschland sind viele
Abwasserleitungen defekt und das hat in den Kommunen, Gemeinden und
Städten Unverständnis hervorgerufen. So ergaben Untersuchungen,
dass teilweise bis zu 80 % der Abwasserleitungen defekt sind. Das ist
natürlich eine hohe Belastung für das Grundwasser aber auch für
das Trinkwasser. In vielen Gemeinden wird das Trinkwasser aus dem
Grundwasser verwendet. Ist dieses nun verschmutzt, dann besteht die
Gefahr, dass auch das Trinkwasser verunreinigt wird. Betroffen von
diesen defekten Abwasserleitungen sind nicht nur private Haushalte,
sondern auch gewerbliche und kommunale Abwassersysteme. Darauf hat
jetzt der Gesetzgeber reagiert und eine Abwasserprüfung beschlossen,
denn ich einigen Gemeinden ist es bereits fünf nach 12. Jetzt müssen
alle Immobilien bis zum 31.12.2015 ihre Abwassersysteme überprüft
haben. Defekte Leitungen müssen dann umgehend ausgetauscht und
erneuert werden. Für die Umsetzung des Gesetzes hat die
Bundesregierung die einzelnen Bundesländer aufgefordert, dies in
ihren Landesgesetzen aufzunehmen. Allen ist der Ernst der Lage
bewusst, dass mit diesen defekten Abwasserleitungen die Umwelt
weiterhin zerstört wird. Trotzdem gibt es gegen diesen Termin
erhebliche Widerstände. Die Pflicht liegt hier nicht bei der
Baubehörde, sondern bei den Grundstückseigentümern. Zuerst sollte
die Abwasserleitung von einer Fachfirma untersucht werden. Hier liegt
der Kostenpunkt je nach Bundesland und Gemeinde zwischen 150 und 500
Euro. Diese sind vom Eigentümer zu leisten. Erfolgt das nicht, dann
kann ein Ordungsverfahren eingeleitet werden. Eine Nachprüfung
erfolgt dann nach 20 Jahren.
Welche Rohre sind für Abwasser gut
geeignet?
Die Bundesländer, die an diesem Termin
vom 31.12.2015 für die Abwasserdichtheitsprüfung festhalten, sind
Hessen, Schleswig Holstein und Nordrhein Westfalen. In den anderen
Bundesländern steht der endgültige Termin noch aus. Aber auch hier
kann dieser Termin nicht in aller Ewigkeit verschoben werden. Nicht
desto trotz wird schon in vielen Städten und Kommunen die defekten
öffentlichen Abwasserleitungen saniert. Das macht natürlich Sinn,
denn was bringt es, dass die privaten Abwasserleitungen dicht sind,
aber in der gemeinsamen Leitung das Schmutzwasser nur so
heraussprudelt. Heute werden hochwertige KG Rohre eingebaut. Die KG
Rohre steht für die Abkürzung für Kanalgrundrohr und das ist der
heutige Trend in Sachen Abwasser. Diese KG Rohre KG Rohregibt es in
unterschiedlichen Nennweiten und verschiedenen Durchmessern. In der
Vergangenheit wurden oft Gussrohre, Blei- Stein- oder Eisenrohre
eingebaut. Diese haben jedoch an vielen orten ausgedient, weil ihre
Lebensfähigkeit ausgesprochen begrenzt ist. Die KG Rohre bestehen
aus hochwertigem PVC und besitzen eine lange Haltbarkeit. An dieser
Stelle können sich keine Äste oder Müll absetzen. Die Innenfläche
der KG Rohre ist glatt und hier hat der Unrat keine Chance sich
festzusetzen. Ein weiterer positiver der KG Rohre ist, diese können
schnell verlegt werden. Durch ihre hohe Festigkeit kann das auch
unter befahrenen Straßen erfolgen. Damit verringern sich die
Einbaukosten für die Grundstückseigentümer erheblich. Ein weiterer
Vorteil der KG Rohre sind die Reinigungsöffnungen. Diese werden in
regelmäßigen Abständen und somit kann zu jeder Zeit eine Säuberung
der Abwasserleitungen vorgenommen werden. Diese KG Rohre gibt es in
unterschiedlichen Formstücken, Bögen und Muffen. Das Material kann
der Handwerker aber auch der Hauseigentümer in einem Baumarkt oder
in einem Onlineshop erwerben. Dazu sind die entsprechenden Dichtungen
und Gleitmittel erforderlich. So lassen sich mit den KG Rohre die
Abwasserleitungen schnell und preisgünstig erneuern.
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